Herbstfest über den Dächern von Wien – unter diesem Motto lud Interoute am 10.Oktober Kunden und Partner in den Sky Pavillion des Mediatowers in Wien ein. Neben Vorträgen zu den Themen Standortvernetzung, Videoservices, Datensicherheit, Data Center Kopplung etc. kam natürlich auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: bei Cocktails und einem leckeren Buffet wurde zum Erfahrungsaustausch und Networking geladen.
Die Präsentationen der einzelnen Workshops finden Sie hier:
Beim diesjährigen Rock im Park-Festival, das vom 1. bis 3. Juni 2012 auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg stattfindet, setzt die Johanniter-Unfall-Hilfe ein neuartiges Videosystem ein, um Besucherströme und Massenbewegungen besser verfolgen und Verletzten schneller helfen zu können. Die in dieser Form erstmalig eingesetzte Lösung kommt von mehreren Anbietern aus der IT- und Telekommunikationsindustrie; Interoute liefert dabei das Videokonferenz-Managementsystem (VaaS).
Ein Horrorszenario: Ein Hacker kapert die Videokonferenzanlage der US-Investmentbank Goldman Sachs und verfolgt Videokonferenzen nach Belieben, gibt die erhaltenen Informationen an Mitbewerber weiter oder verbreitet sie öffentlich im Web. Der erste Teil des Szenarios ist leider wahr. Der renommierte Hacker HD Moore hatte sich Zugang zur Videokonferenzanlage einer Anwaltskanzlei verschafft. Da sich im Adressbuch der Konferenzanlage die Zugangsdaten zu Goldman Sachs’ Videokonferenzsystem befanden, konnte er sich problemlos in dieses System einwählen. So berichtete es die Financial Times Deutschland am 5. Februar 2012.
Glücklicherweise handelte es sich bei diesem Szenario aber nicht um einen real aufgedeckten Spionagefall, sondern nur um ein Praxisbeispiel, das aufzeigen sollte wie leicht sich Videokonferenzanlagen als Einfallstore für Eindringliche umfunktionieren lassen. Eine IT-Sicherheitsfirma hatte den Hacker beauftragt, „das Internet nach unverschlüsselten Videokonferenzsystemen, die auf automatische Anrufannahme eingestellt sind“, zu durchsuchen. Das Ergebnis klingt in der Tat besorgniserregend, da Moore, wenn er, ausgehend von seiner Suche, das gesamte Internet durchsucht hätte, von über 150000 potenziellen Angriffspunkten ausgeht.
Sind Videokonferenzsysteme wirklich unsicher?
Das Vorgehen erinnert an die Zeit als WLANs bekannt wurden und Hacker, aber auch findige Journalisten mit Autos durch die Straßen fuhren und offene drahtlose Netze suchten. Aber nur weil schnell eine große Zahl ungeschützer WLANs gefunden wurde, hieß das noch lange nicht, dass die Technologie an sich unsicher war. Es ging damals so wie heute um die sachgerechte Anwendung. Wer unverschlüsselt Videokonferenzsysteme betreibt, braucht sich nicht zu wundern, wenn sein IP-Netz gekapert wird. Und wer diese Sicherheitslücke bemerkt, sollte auch gleich darüber nachdenken, seinen IT-Dienstleister zu wechseln.
Sicherheit muss bei Video Conferencing selbstverständlich Priorität haben. WLANs haben heute standardmäßig sehr hohe Schutzmechanismen integriert und die Anwender sind so gut aufgeklärt, dass es nur noch wenige gefährdete drahtlose Netze gibt. Auch bei der Auswahl einer Videokonferenzanlage oder einer VaaS-Dienstleistung sollte man ein Auge darauf haben, dass die neuesten Sicherheits- und Verschlüsselungstechnologien integriert sind.
Interoute verschlüsselt alle Calls, die über sein Videokonferenzsystem durchgeführt werden, standardmäßig. Das gewährleistet, dass auch der Transit durch ein unsicheres Netzwerk wie das Internet möglich ist, ohne dass ein Dritter die Gespräche abhören kann. Installiert sind übrigens die internationalen Verschlüssungstechniken AES128 und DES. Interoute verwendet sie durchgängig in der Videoinfrastruktur und an den Endpunkten. Damit stehen unseren Kunden die nach heutigem Stand bestmöglichen Verschlüsselungstechniken, zur Verfügung.
Wer Videokonferenzsysteme richtig schützt, braucht daher keine Angst vor Hackerattacken zu haben und kann guten Gewissens wichtige Gespräche über sie führen.
From the ground to the cloud: Interoute ist der Eigentümer und Betreiber des modernsten, dichtesten Sprach- und Datennetzwerks in Europa. Das Glasfasernetz hat eine Gesamtlänge von über 55.000 km und umfasst acht Rechenzentren, 32 für diesen Zweck errichtete Kollokationszentren und Direktanbindungen an weitere 150 Rechenzentren. Interoute bietet seinen Kunden ein großes Portfolio an Sprach- und Datenlösungen; das Angebot umfasst Services, die auf physischen Netzwerken basieren (Ground) bis hin zu virtuellen Services (Cloud).
Erstellt von Christiane Schwedhelm M.A. am 03.02.2011 | 15:18 Uhr
Mit viel Erfolg hat Interoute seit Oktober 2010 Videospots über das Internet verbreitet, in denen Schulkinder die komplexe Welt von Internet und Co. erklären. Heute folgt nun der dritte und vorerst letzte Spot dieser Serie:
Spielerisch Medienkompetenz erwerben, das war das Ziel des medienpädagogischen Workshops, den Interoute und die Berliner Agentur n3 medialab GmbH gemeinsam mit den Schülern einer Brandenburger Grundschule durchgeführt haben. Im Zuge dessen entstanden drei kurze Imagefilme in denen die Kinder IT-Begriffe in ihren Worten umschreiben.
Die Idee der Interoute-Spots basiert auf der Kultunterhaltungssendung „Dingsda“, die in den achtziger und neunziger Jahren im Fernsehen lief. Spielerisch und mit viel Freude am Erzählen umschreiben darin Kinder Begriffe, welche erraten werden sollen. Wortwitz, Ideenreichtum und eine nur Kindern mögliche Unbefangenheit zeichnete die Definitionen aus.
Christiane Schwedhelm ist im Bereich PR und Marketing für Interoute tätig. Sie betreut diverse Online- und Social Media-Initiativen und unterstützt mit Mailings, Newslettern und Kundenevents den Vertrieb bei Interoute.
Kristian Tomov ist verantwortlich für die gesamtheitliche Organisation und Steuerung der Informationssicherheit in Deutschland. Zu seinen Aufgabengebieten zählen sowohl der Datenschutz als auch das “Compliance Management” für die IT-Grundschutzzertifizierung und die PCI DSS-Zertifizierung.
André Triebel ist Business Solutions Consultant für das Interoute UComp Produktportfolio. Im Rahmen seiner Arbeit überführt er Geschäftsanforderungen von Kunden in konkrete Lösungen und optimiert sie anhand technischer und kommerzieller Rahmenbedingungen.
Dr. Rainer Lohmann leitet bei Interoute die Sales Engineers und Business Solutions Consultants in Deutschland und Österreich. Sein Ziel ist es, Lösungen aus dem Interoute-Portfolio zu kombinieren, die die Kundenanforderungen in Bezug auf Verfügbarkeit und technische Parameter erfüllen und dabei kostengünstig sind.