Die Vernetzung von Unterhaltungselektronik und Telekommunikation

Wenn am 31. August die IFA in Berlin ihre Pforten öffnet und die Unterhaltungselektronikbranche ihre Neuheiten präsentiert, dann sollten auch Telekommunikations-Unternehmen ganz Auge und Ohr sein. Auf der 52. Internationalen Funkausstellung in Berlin geht es zwar vordergründig um die neueste Technik, 3D-Spaß und immer dünner werdende Tablets und Displays, jedoch rücken Unterhaltungselektronik und Telekommunikation immer enger zusammen – und beeinflussen sich gegenseitig.

Die IFA spiegelt auf ihrer Seite des Business den Trend zur stärkeren Vernetzung unterschiedlicher Unterhaltungselektronik, Telekommunikation und Informationstechnik sowie die Tendenz zur Vernetzung aller Technologien über die Cloud wider. Hier werden die Geräte gezeigt, welche die Nachfrage fördern und ermöglichen, die ein ganz gewichtiger Treiber für Investitionen in der Telekommunikationsbranche ist: die Nachfrage nach Breitband.

Denn die wächst weiter immens. Über Breitbandanschlüsse werden immer größere Datenvolumina transportiert. Einer Studie des Branchenverbandes VATM und des Marktforschers Dialog Consult zufolge hat sich diese Datenmenge in Deutschland in den letzten fünf Jahren verdreifacht. Videodaten beanspruchen im weltweiten Internetverkehr aktuell schon 40 Prozent des Gesamtaufkommens. Ihr Anteil soll bis 2014 auf 90 Prozent steigen. Diese und weitere Zahlen hat Keymile zusammengetragen. Ein Großteil dieser Datenmengen wird von Konsumenten erzeugt (werden), auch wenn Unternehmen, beispielsweise durch verstärkte Nutzung von Videokonferenzsystemen, auch ihren Teil dazu beitragen.

Alles wächst zusammen. Das klingt banal, ist aber hochkomplex. Denn damit Konsumenten und Unternehmen die schöne neue Welt des jederzeitigen Zugriffs auf Videos, TV, Bilder, Texte genießen können, Cloud-Dienste nutzen und über das weltweite Datennetz in bester Qualität kommunizieren können, muss die Infrastruktur flexibel und leistungsfähig sein. Deshalb sind hier Netzbetreiber und IT-Services-Anbieter gefragt. Sie müssen ihre Netze und Services, ob Cloud-basiert oder dediziert,  ständig optimieren und an die Marktanforderungen anpassen. Ihre Infrastrukturen bilden das Rückgrat der weltweiten Vernetzung.

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