GBI und Interoute kooperieren beim Ausbau der Kommunikationsnetze

Europa und die Golfregion rücken näher zusammen: Durch den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Interoute und GBI, einem Unterseekabelnetz-Betreiber aus dem Nahen Osten, kann die umfassendste Netzkapazität zwischen Europa und dem Nahen Osten geliefert werden.

Gulf Bridge International (GBI), der erste in Privatbesitz befindliche Unterseekabelnetz-Betreiber aus dem Nahen Osten, und Interoute, Besitzer und Betreiber von Europas fortschrittlichstem Next Generation Sprach- und Datennetzwerk, bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Im Zuge dessen haben sie zwei neue Vereinbarungen zur gemeinsamen Nutzung von Kommunikationsnetzen geschlossen und ergänzen damit den im Jahr 2010 in Nairobi unterzeichneten Vertrag.

Ende Dezember 2008 gegründet, hat es sich GBI zur Aufgabe gemacht, die Staaten der Golfregion miteinander und die gesamte Region mit der Welt über ein Unterseekabel zu verbinden. Das strategische Ziel ist es, damit zur Verbesserung der sozialen und ökonomischen Verhältnisse in der Golfregion beizutragen. GBI und Interoute haben bereits im Oktober 2010 beschlossen, ihre Netzwerke zusammenzuschalten.

Das erste Abkommen, das ‚Italian Terrestrial Network Agreement’, widmet sich der Anbindung der GBI-Landestation ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz von Interoute. Die von Interoute gelieferte vollständig redundante Glasfaserverbindung verknüpft die Landestation im sizilianischen Mazara mit dem Interoute-PoP in Mailand an der Via Caldera.

Im Rahmen der zweiten Vereinbarung, dem ‚European Network Agreement’ erhält GBI Zugang zu Interoutes fortschrittlichem und engmaschigen Sprach- und Datennetz. Das beinhaltet insbesondere Verbindungen zu den europäischen Metropolen Amsterdam, Frankfurt, London, Mailand, Marseille und Paris. Das vollständig redundante und geschützte Netzwerk wird eine Kapazität von 100 Git/s bieten.

„Ich freue mich über die Zusammenarbeit mit Interoute und den Ausbau der im letzten Jahr mit Interoute beschlossenen Kooperation“, sagt Ahmed Mekky, Board Member und CEO von GBI. „Mit diesem für uns wichtigen Meilenstein stellen wir unter Beweis, dass wir unseren Plan, die Welt mit der Golfregion zu verbinden, umsetzen. Nach unserem Start vor nur ein paar Monaten haben wir jetzt schon eine weit reichende Netzabdeckung in Europa, die über die physische Reichweite des GBI-Kabelsystems hinaus reicht. Damit können unsere beiden Unternehmen die umfassendste Netzkapazität zwischen Europa und dem Nahen Osten liefern.”

„Das weltweite Wachstum des Internet sorgt weiterhin für eine hohe Nachfrage nach leistungsstarken, redundanten Internet-Verbindungen zwischen Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Gemeinsam verbreitern beide Unternehmen die Kommunikationsbrücke zwischen den Kontinenten, um diese Nachfrage nachhaltig zu befriedigen“, ergänzt Jens Tamm, Country Manager von Interoute in Deutschland und Österreich.