Grüner Strom im Rechenzentrum – Interoute setzt bei Ausbau in Berlin auf Green-IT

Interoute stärkt sein ökologisches Profil: Gleichzeitig mit der Erweiterung des Berliner Rechenzentrums hat Interoute nun auf den Bezug von zertifiziertem Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt. Energieeffizienz und Ökostrom verbessern Interoutes Klimabilanz.

Interoute, Besitzer und Betreiber von Europas fortschrittlichstem Next Generation Sprach- und Datennetzwerk, verstärkt sein Engagement für einen umweltverträglichen Rechenzentrumsbetrieb. Gleichzeitig mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus in Kleinmachnow bei Berlin hat Interoute zum Jahresanfang auf den Bezug von zertifiziertem Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt. Damit stärkt das Unternehmen sein ökologisches Profil.

Die Nachfrage nach Hosting-Angeboten von Interoute ist im vergangenen Jahr stark gestiegen und in der Folge wurden dem Unternehmen einige sehr umfangreiche Aufträge erteilt. Um auch langfristig skalierbare Kapazitäten zur Verfügung stellen zu können, entschloss sich Interoute, das Rechenzentrum in Kleinmachnow bei Berlin auszubauen. Mehr Rechenzentrumsleistung zieht aber automatisch mehr Stromverbrauch nach sich. Um ein Zeichen für die Machbarkeit ökologischer Ansätze im RZ-Betrieb zu setzen, setzte sich Interoute zum Ziel, den Mehrverbrauch gering zu halten. Das modulare Erweiterungsgebäude mit rund 400 Quadratmetern Stellfläche wurde daher nicht nur mit Klimatechnik konzipiert, sondern auch der Bezug von Energie aus regenerativer Energie eingeplant.

Der Neubau in Kleinmachnow realisiert dank der Freikühlung hohe Einsparungspotenziale. So kann Interoute bei einer Kühlwassertemperatur von 15° bis 21° Grad die Freikühlung 40 Prozent des Jahres einsetzen und in dieser Zeit auf Kompressoren für die Raumkühlung verzichten. Der Energieverbrauch sinkt somit, ebenso wie die Kosten und die Umweltbelastung. Zusätzlich können abgeschlossene Kühl-Rack-Systeme (Medium und High Density-Racks) installiert werden.

Verantwortung für Umwelt und Klima

Seit dem 1. Januar 2011 bezieht Interoute für das Rechenzentrum in Kleinmachnow nur noch zertifizierten Strom aus erneuerbaren Energien. Der Anbieter enercity garantiert, diejenige Strommenge aus erneuerbaren Energien zu beziehen, die dem Stromverbrauch des Rechenzentrums entspricht. Der Strom kommt ausschließlich aus vom TÜV-Süd zertifizierten Wasserkraftwerken aus Österreich.

„Wir sind uns als Rechenzentrumsbetreiber unserer Verantwortung für Umwelt und Klima bewusst. Wir haben uns entschlossen, nicht nur von Green-IT zu reden, sondern auch entsprechend zu handeln. Daher freuen wir uns umso mehr, jetzt auch zu 100 Prozent Ökostrom für unser Rechenzentrum in Kleinmachnow zu beziehen. Mit der umweltverträglichen Erweiterung und auch mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze entwickeln wir den Standort in Brandenburg gezielt weiter“, erklärt Jens Tamm, Country Manager in Deutschland und Österreich von Interoute.

enercity

Als eines der großen kommunalen Unternehmen des deutschen Energiemarktes bietet enercity ein umfassenes Portfolio an Service- und Versorgungsleistungen für seine Kunden. Das Tochterunternehmen der Stadtwerke Hannover AG beschäftigt 2.700 Mitarbeiter. Die enercity NaturOption ist ein Angebot für Unternehmen, die einen Beitrag zugunsten des Klimas leisten möchten. Gegen einen geringen Aufpreis erhalten Sie zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien. Physikalisch gibt es zwar keinen „grünen Strom“, enercity garantiert aber, die benötigte Strommenge aus erneuerbaren Energien zu beziehen.